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 Fattoria del Colle

Agriturismo, Osteria di Donatella e Cantine

Località Il Colle

53020 Trequanda (Siena)

GPS:

43° 10' 52'' N - 11° 39' 17'' E

Wie man Fattoria del Colle erreicht:

Mit dem Auto: Autobahn A1, Ausfahrt Val di Chiana, Richtung Sinalunga (10km) und dann Richtung Trequanda (10km). Fattoria del Colle liegt 2km außerhalb des Dorfs Trequanda und ist gut signalisiert.

Fattoria del Colle in Trequanda liegt:

2,5 km vom Dorf Trequanda entfernt, wo sich Geschäfte, eine Kirche, eine Bank, ein Doktor, eine Apotheke, die Post und die Carabinieri (Polizei) befinden.

100 km südlich von Florenz,

25 km von Pienza, der Stadt von Papst Pius II. (1405-1464),

25 km von Montepulciano, der Perle des 16. Jahrhunderts,

35 km von Bagno Vignoni, wo man das ganze Jahr draußen baden kann,

35 km von Montalcino, der Heimat des Brunello,

52 km vom Trasimenosee und

48 km von Siena entfernt.

Sie liegt 18 km von der Autobahn A1, Ausfahrt Valdichiana, entfernt.

Der nächste Bahnhof ist Sinalunga in 15 km Entfernung.

 

 Casato Prime Donne

Località Podere Casato 17

53024 Montalcino (Siena)

GPS:

43° 05' 17'' N - 11° 27' 50'' E

Wie man Casato Prime Donne erreicht:

Mit dem Auto: Beim Fahren in Richtung Montalcino von Siena, etwa 5 km nach Buonconvento und lange vor der Ortschaft Montalcino einen Abzweig auf der rechten folgen den Schildern nach Badia Ardenga, und dann diese Angabe der Casato Prime Donne Weingut. Folgen Sie diesem Feldweg ca. 3 km.

 TREQUANDA

Es ist das nächste Dorf in der Umgebung von Fattoria del Colle (2km) und wurde schon von den Etruskern und ab dem 3. Jahrhundert von den Römern bewohnt. Im 13. Jahrhundert wurde das Schloss von Trequanda mit seinem zylinderförmigen Turm Lehensgut der Cacciaconti della Scialegna, eine einflussreiche gibellinische Familie, die aber die Gerichtshoheit des traditionell guelfischen Sienas über ihre Besitze schlecht vertrug. 1289 wurde Trequanda von Siena zerstört und besetzt. Die Besetzung dauerte bis 1555, Jahr der Kapitulation von Siena nach einer langen Belagerung durch das Heer der Medici und Karl des Fünften. Die bedeutendsten Kunstgegenstände befinden sich in der Pfarrkirche „SS. Pietro e Andrea": Hier werden ein Triptychon von Giovanni di Paolo (1399-1482) und eine Himmelfahrt von Sodoma (1447-1449) aufbewahrt. Fraktion Castelmuzio: ein perfekt erhaltener kleiner mittelalterlicher Weiler. Etwas außerhalb liegt die Taufkirche „Pieve di Santo Stefano a Cennano" aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Fraktion Petroio: ist für seine Terrakottaproduktion bekannt. Die Werkstätten inner- und außerhalb des Dorfs verkaufen Tonkrüge, Blumenkasten, Blumentöpfe und andere mit Relief dekorierte Objekte. Sehenswert ist das Terrakotta-Museum (Di/Mi/Do von 16 bis 19 Uhr; Fr/Sa/So von 11 bis 13 und von 16 bis 19 Uhr).

 ABBAZIA DI MONTE OLIVETO MAGGIORE

Die Abtei von Monte Oliveto ist 12 km von Fattoria del Colle entfernt und kann täglich von 9.30-12 und 15.30-18 Uhr besichtigt werden. Der gotische Kern des Gebäudekomplexes wurde 1313 vom hl. Bernardo Tolomei gegründet und später immer wieder erweitert. Das Kloster besteht aus Kirchen, Kappellen und Kreuzgängen: von größtem Interesse ist der von Luca Singorelli 1497-1498 und von Giovanni Bazzi (auch Sodoma genannt) 1505-1508 gemalte Wandgemäldezyklus aus dem Leben des hl. Benedikt von Norcia, im großen Kreuzgang. Auf einen Spaziergang durch den Zypressenwald rings um die Abtei, der tiefe menschliche und spirituelle Eindrücke hinterlässt, sollte man nicht verzichten.

 SAN QUIRICO D'ORICA UND BAGNO VIGNONI

35 km westlich von Fattoria del Colle liegt San Quirico d'Orcia, ein gut erhaltenes mittelalterliches Dorf. Sehenswert sind die griechisch-kreuzförmige Stiftskirche aus Travertin mit reich geschmückten Portalen aus dem 13. Jahrhundert und die „Horti Leonini", ein prächtiger italienischer Garten. Der Mauer entlang trifft man auf zeitgenössische Skulpturen. Neulich wurde „Palazzo Chigi" restauriert, ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vom Kardinal Flavio Chigi errichteter Palast. In Bagno Vignoni kann man das einzige noch gut erhaltene mittelalterliche Thermalbad besichtigen: Die Steingebäude reihen sich um das antike Wasserbecken, das damals schon von Caterina di Siena und Lorenzo il Magnifico aufgesucht wurde. Das Hotel „Posta Marcucci" verfügt über ein öffentliches Thermalwasser-Freibad und jeden Donnerstagmorgen bietet das Thermalbad von Bagno Vignoni Hydromassagen mit Thermalwasser und Fangokuren an. Im Tal unter Bagno Vignoni wurde kürzlich der „Parco dei Mulini" (Mühlenpark) eröffnet. In landschaftlich reizvoller Lage können einige alte Wassermühlen, die früher zur Herstellung von Mehl dienten, besichtigt werden.

 PIENZA

Pienza verdankt seinen Namen Papst Pius dem Zweiten, der es Mitte des 15. Jahrhunderts als Sommerresidenz nutzte. Der Hauptplatz wurde von Bernardo Rossellino trapezförmig geplant um Perspektive und Monumentalität zu verstärken: das große Publikum kennt ihn vorallem dank der vielen hier gedrehten Werbespots. Der 1459-1462 nach den Plänen von Rossellino errichtete Dom hat eine von Bögen und Säulen dekorierte Fassade aus weißem Travertin. Das sich an den gotischen Stil anlehnende Innere erinnert an die Hallenkirchen, die der Papst auf seinen Reisen nach Nordeuropa bestaunte. Man kann auch den Palazzo Piccolomini sowie den Palazzo dei Canonici mit dem Museum der sakralen Kunst und dem archäologischen Museum besichtigen. Kurz vor Pienza befindet sich das 1324 gegründete Kloster Sant'Anna in Camprena (geöffnet von 15-18 Uhr). Im Innern befinden sich Fresken von Sodoma aus dem Jahr 1503.

 DIE STRASSE DURCH DIE SIENESISCHE CRETELANDSCHAFT

Über diese Straße kann man das 45 km von Fattoria del Colle entfernte Siena erreichen. Man muss den Schildern in Richtung Asciano und der Provinzstrasse 438 in Richtung Taverne d'Arbia folgen. Die sienesichen Crete sind nackte Lehmhügel, die durch tiefe mit blühenden Büschen bewachsene Abgründe getrennt sind. Von den Fotografen geliebt und von den Bauern gehasst, bilden die Crete eine mondähnliche Hügellandschaft die ihr Gesicht je nach Jahreszeit ändert: im Dezember präsentiert sie sich im Grün der jungen Getreidehalme, im Sommer im Blond der reifen Kornfelder und im Herbst zeigt sie sich im Grau der geackerten Felder.

 BUONCONVENTO

ist ein wichtiges Agrarzentrum am sanfteren Hang der sienesichen Cretelandschaft. Die günstige geografischen Lage am Zusammenfluss des Ombrone und des Arbia einerseits und an der fränkischen Strasse andererseits förderte schon im Altertum seine Blühte. Nachdem er das Städtchen besetzt hatte, starb hier im Jahr 1313 der Kaiser Heinrich VII.: Daher das Sprichwort „Buon convento, cattivi frati" (gutes Kloster, schlechte Brüder). Das monumentale nördliche Stadttor ist noch erhalten und das Rathaus zählt an seiner Fassade gut 25 Wappen von früheren Bürgermeistern. Die Hauptattraktion ist das Museum der sakralen Kunst, das die Werke der lokalen Kirchen enthält, unter anderem Gemälde von Matteo di Giovanni. In der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche gut erhaltene Schlösser: die mehr als tausend Jahre alte Festung Bibbiano Guiglieschi, der Turm von Bibbiano und der große Gebäudekomplex von Castelnuovo Tancredi.

 SAN GIOVANNI D'ASSO

ist das Zentrum des Trüffelgebiets der sienesischen Cretelandschaft und ist Sitz des Trüffelmuseums, wo die Besucher Geräusche, Düfte und Geheminisse rund um die wertvolle weiße Trüffel entdecken können. San Giovanni d'Asso ist vom Schoss aus dem 12.-15. Jahrhundert dominiert, dessen Säle mit geometrischen Fresken von intenisver Farbe dekoriert sind. Fast nebenan liegt die kleine romanische Kirche „S.Pietro in Villose". Wenig außerhalb des Dorfes, 6 km von Fattoria del Colle entfernt, liegt die Ragnaia. Es handelt sich um einen von zwei amerikanischen Künstlern strukturierten Wald, der zur Meditation über die Natur und das Schicksal der Menschen anregt (von 10-12 und von 14-16 Uhr geöffnet).

 MONTALCINO

Wir empfehlen einen Besuch der Altstadt von Montalcino, wo die alten Steinhäuser gewundene Gassen flankieren. Sehenswert ist das Rathaus aus dem Jahr 1292 mit den Wappen der früheren Bürgermeister und das Café Fiaschetteria 1888, eines der ältesten Kaffeehäuser Italiens. Typisch sind die Mandel-Ei-Kekse „Ossi di Morto"(Totenknochen), die Keramik mit aus dem Mittelalter stammenden grünen und braunen Motiven auf weißem Grund. Montalcino ist auch ein wichtiges Zentrum der Honigproduktion, besonders gut ist der leicht bittere Waldhonig. Die 1361 erbaute „Fortezza" (Winter: 9-18 Uhr, Sommer 9-20 Uhr) ist eine große Festung mit fünfeckigem Grundriss und thront auf dem höchsten Punkt des Städtchens. Die Festung ist dem Pubblikum zugänglich und vom Mauerrundgang kann man das spektakuläre Panorama auf die sienesiche Cretelandschaft, das Orciatal und die Maremma genießen. In den Innenräumen der Festung befindet sich eine Vinothek wo man über 100 verschiedene Brunello degustieren kann. Es werden auch Imbisse aus einheimischen Käsen und Wurstwaren angeboten.

 MONTEPULCIANO

Montepulciano wird auch die „Perle des 16. Jahrhunderts" genannt wegen seinen reichen Renaissance-Palästen, die von berühmten Architekten wie Michelozzo, Antonio da Sangallo, Baldassarre Peruzzi, Vignola entworfen sind. Auf einem Spaziergang durch die Hauptgasse kann man sie bewundern. Wenig außerhalb der Stadt liegt die Kirche „San Biagio" von Antonio da Sangallo (1518-1545): ein feierlicher und harmonischer Tempel aus Travertin in griechischer Kreuzform mit einer hohen Kuppel. Das äußere ist mit Säulen, Gesimsen und Balustraden verziert. Das Innere ist sehr nüchtern und hat eine erstaunliche Akustik (versuchen Sie in der Mitte der Kirche in die Hände zu klatschen).